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Montag, 26. Januar 2009
24.1.-26.1. Ferienwohnung in Claromeco an der Atlantikküste südlich von Buenos Aires
stephanreist, 19:07h
Samstag: Wir kommen gegen 8:00 Uhr in dem beschaulichen Ort Claromeco an, aber alle Hostals und Hotels sind ocupado. Nach langer Suche beziehen wir um 11:00 Uhr eine Ferienwohnung, kaufen gesunde Lebensmittel und Getränke ein und gehen dann mal erst zum Strand, an dem es sich aushalten lässt. Nach einem italienischen Mittagessen und einer Siesta gehen wir wieder zum Strand und genießen die Sonne. Abends gibt es einen kleinen Regen, so dass es schön abkühlt. Wir sitzen in der Tür unserer Wohnung und sehen den davoneilenden Autos zu. Und dann gibt es auch noch ein richtiges Gewitter: toll ein festes Dach über dem Kopf zu haben!!!



Sonntag: lange schlafen – Strandspaziergang – Erholung – Urlaub im Urlaub


Montag: noch ein Strandtag – gut, dass wir durch den Bookexchange noch was zu lesen haben – heute Abend geht es nach Buenos Aires





Sonntag: lange schlafen – Strandspaziergang – Erholung – Urlaub im Urlaub


Montag: noch ein Strandtag – gut, dass wir durch den Bookexchange noch was zu lesen haben – heute Abend geht es nach Buenos Aires


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Samstag, 24. Januar 2009
23.1. Bahia Blanca – Tres Arroyos
stephanreist, 02:18h
Wegen der Panne kommen wir erst mittags in Bahia Blanca an. Die Stadtdurchfahrt schreckt uns so ab, dass wir direkt nach Tres Arroyos weiterfahren. Wir trinken einen Kaffee und ein Bier im total neuen Busbahnhof und müssen dann doch noch auf den Bus warten. Es gibt jetzt die Zeit von Buenos Aires (-3 Std). Um 18:30 Uhr sind wir im Busbahnhof von Tres Arroyos, wo aber erst morgen wieder ein Bus fährt. Also suchen wir uns ein Hotel – das Einzige? – und duschen erst mal wieder. Mit fast 40 Grad haben wir richtig subtropische Temperaturen. Das Omelette und der Salat waren mal wieder reichlich. Wir genießen den Sommerabend.








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Mittwoch, 21. Januar 2009
20.-22.1. Bariloche
stephanreist, 01:15h
Dienstag: Durch technische Probleme bedingt kommen wir erst um 13:00 Uhr in San Carlos de Bariloche an, das sehr schön am See liegt. Wir quartieren und in der Jugendherberge ein und erkunden die Stadt, die einige Einkaufsmöglichkeiten und viele Freizeitangebote hat. Abends essen wir selbstzubereiteten Salat und trinken einen Wein.



Mittwoch: An der Abzweigung des Cicuito Chico leihen wir uns zwei Mountainbikes und verbringen den Tag mit einer wunderschönen Rundfahrt um einige der Seen des Gebiets. Es ist den ganzen Tag sehr heiß, wir können in den klaren Wassern schwimmen gehen und trinken im Schweizer Dorf einen Kaffee. Abends gibt es Nudeln mit Tomaten-Oliven-Soße. Ein wunderschöner Urlaubstag.


Donnerstag: Wir machen noch einen gemütlich Stadtrundgang, besuchen das Museum zur patagonischen Geschichte, trinken Kaffee mit einem ganz tollen Stück Schokoladentorte und machen uns als Mittagessen einen leckeren Nudelsalat mit Tomaten und Tunfisch. Gegen 17:30 Uhr beginnt dann die Fahrt in Richtung Bahia Blanca. Dabei passieren wir eine tolle Landschaft: karge Höhen, glasklare Flüsse und Seen, grüne Täler. Leider endet die forsche Fahrt um 21:30 Uhr erst einmal auf offener Strecke wegen eines Motorschadens. Mal sehen, wann es weiter geht. Ein junger Mann spielt zum Zeitvertreib Gitarre. Fünf Stunden später ist ein Ersatzbus? da aber unser Bus wird repariert. Als es dann weitergeht (2:30 Uhr), bedient uns der Busbegleiter mit dem Abendessen.
Interessanterweise ist das jetzt schon die zweite Buspanne in Argentinien, was uns vorher nicht passiert war. Heute fällt mir nochmal auf, dass seitlich von allen Straßen Zäune stehen, damit die Tiere nicht auf die Straße laufen. Das sind ja riesige Strecken.





Mittwoch: An der Abzweigung des Cicuito Chico leihen wir uns zwei Mountainbikes und verbringen den Tag mit einer wunderschönen Rundfahrt um einige der Seen des Gebiets. Es ist den ganzen Tag sehr heiß, wir können in den klaren Wassern schwimmen gehen und trinken im Schweizer Dorf einen Kaffee. Abends gibt es Nudeln mit Tomaten-Oliven-Soße. Ein wunderschöner Urlaubstag.


Donnerstag: Wir machen noch einen gemütlich Stadtrundgang, besuchen das Museum zur patagonischen Geschichte, trinken Kaffee mit einem ganz tollen Stück Schokoladentorte und machen uns als Mittagessen einen leckeren Nudelsalat mit Tomaten und Tunfisch. Gegen 17:30 Uhr beginnt dann die Fahrt in Richtung Bahia Blanca. Dabei passieren wir eine tolle Landschaft: karge Höhen, glasklare Flüsse und Seen, grüne Täler. Leider endet die forsche Fahrt um 21:30 Uhr erst einmal auf offener Strecke wegen eines Motorschadens. Mal sehen, wann es weiter geht. Ein junger Mann spielt zum Zeitvertreib Gitarre. Fünf Stunden später ist ein Ersatzbus? da aber unser Bus wird repariert. Als es dann weitergeht (2:30 Uhr), bedient uns der Busbegleiter mit dem Abendessen.
Interessanterweise ist das jetzt schon die zweite Buspanne in Argentinien, was uns vorher nicht passiert war. Heute fällt mir nochmal auf, dass seitlich von allen Straßen Zäune stehen, damit die Tiere nicht auf die Straße laufen. Das sind ja riesige Strecken.


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Sonntag, 18. Januar 2009
17./18./19.1. Puerto Madryn, Insula Valdez, Trelew
stephanreist, 17:33h
Samstag: Nach dem süßen Frühsrück machen wir einen Stadtrundgang. Der Ort ist stark durch den Sommertourismus und die Walbeobachtungsmöglichkeiten geprägt. Es ist sehr sonnig aber auch immer etwas windig.

Mittags fahren wir mit dem Leihwagen zur Peninsula Valdez und können so in Ruhe Seeelefanten, Seelöwen, Pinguine und Seeleoparden beobachten, und dies aus sehr großer Nähe. Auch laufen uns mehrfach die süßen Gürteltiere über den Weg. Die Landschaft ist schon recht eintönig, es ist eben eine wüstenähnliche Gegend mit ein paar grünen Einstreuungen. Abends sind wir dann in Puerto Pirami-des, gönnen uns einen Wein und übernachten im Auto




Sonntag: Gegen 6:00 Uhr geht die Sonne auf und ich habe so kalte Füße, das ich lieber etwas herum-laufe. Dann setzen wir uns an den Strand in die Sonne, frühstücken unser Grünzeug, trinken einen Kaf-fee und fahren noch zum Seelöwenaussichtspunkt in der Nähe von Puerto Pyramides, wo wir die ein-zigen Besucher sind. Nach der Rückfahrt beziehen wir unsere Betten und schlafen eine Stunde im Sand am Strand. Der Besuch im Ecomuseum ist recht nett. Dann gibt es nochmal ne leckere Pizza zum Abendessen.




Montag: gemütlicher Tagesanfang im Hostal – Fahrt nach Trelew – im paläontologischen Museum stehen mehrere tolle Dinosaurierskelette – es wird die Erdgeschichte sehr anschaulich dargestellt – dann fahren wir zum Playa Union und verbringen einen sehr schönen Strandtag – abends geht es weiter nach Bariloche





Mittags fahren wir mit dem Leihwagen zur Peninsula Valdez und können so in Ruhe Seeelefanten, Seelöwen, Pinguine und Seeleoparden beobachten, und dies aus sehr großer Nähe. Auch laufen uns mehrfach die süßen Gürteltiere über den Weg. Die Landschaft ist schon recht eintönig, es ist eben eine wüstenähnliche Gegend mit ein paar grünen Einstreuungen. Abends sind wir dann in Puerto Pirami-des, gönnen uns einen Wein und übernachten im Auto




Sonntag: Gegen 6:00 Uhr geht die Sonne auf und ich habe so kalte Füße, das ich lieber etwas herum-laufe. Dann setzen wir uns an den Strand in die Sonne, frühstücken unser Grünzeug, trinken einen Kaf-fee und fahren noch zum Seelöwenaussichtspunkt in der Nähe von Puerto Pyramides, wo wir die ein-zigen Besucher sind. Nach der Rückfahrt beziehen wir unsere Betten und schlafen eine Stunde im Sand am Strand. Der Besuch im Ecomuseum ist recht nett. Dann gibt es nochmal ne leckere Pizza zum Abendessen.




Montag: gemütlicher Tagesanfang im Hostal – Fahrt nach Trelew – im paläontologischen Museum stehen mehrere tolle Dinosaurierskelette – es wird die Erdgeschichte sehr anschaulich dargestellt – dann fahren wir zum Playa Union und verbringen einen sehr schönen Strandtag – abends geht es weiter nach Bariloche




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Samstag, 17. Januar 2009
16.1. Comodoro Rivadavia
stephanreist, 04:12h
Nach unserer Ankunft sehen wir uns in dieser Hafen- und Ölstadt etwas um. Das Innere der Kirche ist angenehm schlicht und es gibt eine Schönstattkapelle, in der einige wenige Gläubige, Nonnen und in Priester beten. Die Stadt ist sehr nüchtern. Nach dem leckeren Frühstück gehen wir zu Fuß in den Vorort, wo sich das Erdölmuseum befindet. Dieses ist aber wegen der Erkrankung des Aufsehers geschlossen!!! Wir sehen mehrere Windkraftanlagen, die ersten in Südamerika. Der Strand im Ort bietet auch keine Aufenthaltsmöglichkeiten. Wir sind froh, dass wir um 14:00 Uhr wegkommen. Die leicht hügelige Strecke zeigt uns den leicht bewachsenen Wüstenoden (La Pampa). An den Straßenseiten gibt es durchgängig niedrige Schutzzäune, damit die Schafe und die Wildtiere nicht darüber laufen.




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Donnerstag, 15. Januar 2009
14.1. El Calafate / Perito Moreno
stephanreist, 14:58h
Wir stehen früh auf, frühstücken zügig und gehen zum Busbahnhof, wo wir die Weiterfahrt noch nicht organisiert bekommen. Deshalb fahren wir zuerst einmal mit einem Tagesausflug zum Gletscher und sehen zu, was sich am Nachmittag ergibt. Da wir nicht genügend Peso haben, zahlen wir den Naturparkeintritt in Dollar, was einen erheblichen Aufschlag bedeutet. Zuerst gehen klettern wir etwas herum, während die meisten Mitfahrer eine Bootstour machen.

Die drei Stunden auf der Halbinsel gegenüber dem Perito Moreno sind eine tolle Zeit und vergehen wie im Fluge. Dieser Gletscher schiebt sich wieder einmal aus seinem Tal in den Lago Argentino und sperrt dabei den kleineren Arm ab, so dass er sich um mehrere Meter aufstaut. Gleichzeitig kalbt er sehr ausführlich und wir haben auch einige Abbrüche beobachtet und gefilmt. Nach etwa fünf Jahren bricht dann der Damm und eine große Welle breitet sich über den ganzen See aus. Nach der Rückkehr ziehen wir mit viel Mühe Geld, kaufen unsere Fahrkarten für den anderen Tag nach Comodoro Rivadiva, buchen ein Zimmer im Hostal und gehen in einem Grillrestaurant Buffet essen.



Donnerstag: gemütlicher Vormittag mit Frühstück und Internet im Hostal – Daniel und Friederike aus Düsseldorf, die in Köln studieren, wohnen auch hier und fahren mit dem selben Bus nach Rio Gallegos – dort in die Stadt, die aber nichts bietet – heute essen wir nur gesund und trinken ein eiskaltes Bier – abends fahren wir nach Commodoro Rivadavia




Die drei Stunden auf der Halbinsel gegenüber dem Perito Moreno sind eine tolle Zeit und vergehen wie im Fluge. Dieser Gletscher schiebt sich wieder einmal aus seinem Tal in den Lago Argentino und sperrt dabei den kleineren Arm ab, so dass er sich um mehrere Meter aufstaut. Gleichzeitig kalbt er sehr ausführlich und wir haben auch einige Abbrüche beobachtet und gefilmt. Nach etwa fünf Jahren bricht dann der Damm und eine große Welle breitet sich über den ganzen See aus. Nach der Rückkehr ziehen wir mit viel Mühe Geld, kaufen unsere Fahrkarten für den anderen Tag nach Comodoro Rivadiva, buchen ein Zimmer im Hostal und gehen in einem Grillrestaurant Buffet essen.



Donnerstag: gemütlicher Vormittag mit Frühstück und Internet im Hostal – Daniel und Friederike aus Düsseldorf, die in Köln studieren, wohnen auch hier und fahren mit dem selben Bus nach Rio Gallegos – dort in die Stadt, die aber nichts bietet – heute essen wir nur gesund und trinken ein eiskaltes Bier – abends fahren wir nach Commodoro Rivadavia



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Mittwoch, 14. Januar 2009
11.-13.1. Torres-de-Paine-Park
stephanreist, 10:46h
Hier der Download über die Chilereise: blog vi (pdf, 1,058 KB)
Sonnstag: Nach der Anfahrt in den Torres-de-Paine-Park räumen wir unsere Gepäckstücke in den Schrank des Refugios und brechen zur ersten Wanderung auf. Nach etwa drei Stunden erreichen wir den Mirador, von dem aus wir einen fantastischen Blick auf die Spitzen der Torres haben. Die Endmoräne des eiszeitlichen Gletschers und der jetzige Gletschersee liegen wunderbar vor uns und wir genießen den Blick in der schönsten Sonne. Auf dem Rückweg werden wir dann doch sehr müde und freuen uns auf die Dusche und das Bett.




Montag: Als ich gegen 6:00 Uhr kurz wach werde, kann ich die drei Torresspitzen aus meinem Bett herau im rötlichen Morgenlicht sehen. Nach unserem improvisierten Frühstück brechen wir früh auf und nehmen den Weg, der am Lago Nordenskjolg längs führt. In schönster Sonne führt der Weg ziem-lich bergauf und bergab und wir können die Länge des Felsens und des Sees gut ermessen. Auf dem Weg müssen wir mehrere Gletscherbäche überqueren, was nicht immer leicht ist. Gegen 12:00 Uhr treffen wir am Refugio Cuernes ein, wo wir einen Kaffee trinken und Ute wegen einer Blase am Zeh zurück bleibt. Ich gehe noch 1,5b Std. weiter, um einen wunderbaren Blick auf den Glacier Frances zu haben. Dieser Marsch hat sich gelohnt. Auf dem Rückweg gehe ich kurz im See baden und hole Ute gegen 16:00 Uhr ein, so dass wir den Rückweg gemeinsam absolvieren. Diese Landschaft ist so schön, dass man hier gut drei Wochen Wanderurlaub machen kann. Abends genießen wir unser Bier im Freien.




Dienstag: Diesen Tag lassen wir gemütlich angehen: kleiner Morgenlauf – ruhiges und ausgiebiges Frühstück – Lesestunde mit Blick auf die Berge - Herumlümmeln im Park. Um 17:40 Uhr steigen wir in den argentinischen Buss, um nach El Calafate zu fahren. Nun verlassen wir das so überraschend ange-nehme Chile und kommen gegen 23:00 Uhr am Zielort an, wo wir in der 2. Jugendherberge noch ein günstiges Doppelzimmer bekommen.



Sonnstag: Nach der Anfahrt in den Torres-de-Paine-Park räumen wir unsere Gepäckstücke in den Schrank des Refugios und brechen zur ersten Wanderung auf. Nach etwa drei Stunden erreichen wir den Mirador, von dem aus wir einen fantastischen Blick auf die Spitzen der Torres haben. Die Endmoräne des eiszeitlichen Gletschers und der jetzige Gletschersee liegen wunderbar vor uns und wir genießen den Blick in der schönsten Sonne. Auf dem Rückweg werden wir dann doch sehr müde und freuen uns auf die Dusche und das Bett.




Montag: Als ich gegen 6:00 Uhr kurz wach werde, kann ich die drei Torresspitzen aus meinem Bett herau im rötlichen Morgenlicht sehen. Nach unserem improvisierten Frühstück brechen wir früh auf und nehmen den Weg, der am Lago Nordenskjolg längs führt. In schönster Sonne führt der Weg ziem-lich bergauf und bergab und wir können die Länge des Felsens und des Sees gut ermessen. Auf dem Weg müssen wir mehrere Gletscherbäche überqueren, was nicht immer leicht ist. Gegen 12:00 Uhr treffen wir am Refugio Cuernes ein, wo wir einen Kaffee trinken und Ute wegen einer Blase am Zeh zurück bleibt. Ich gehe noch 1,5b Std. weiter, um einen wunderbaren Blick auf den Glacier Frances zu haben. Dieser Marsch hat sich gelohnt. Auf dem Rückweg gehe ich kurz im See baden und hole Ute gegen 16:00 Uhr ein, so dass wir den Rückweg gemeinsam absolvieren. Diese Landschaft ist so schön, dass man hier gut drei Wochen Wanderurlaub machen kann. Abends genießen wir unser Bier im Freien.




Dienstag: Diesen Tag lassen wir gemütlich angehen: kleiner Morgenlauf – ruhiges und ausgiebiges Frühstück – Lesestunde mit Blick auf die Berge - Herumlümmeln im Park. Um 17:40 Uhr steigen wir in den argentinischen Buss, um nach El Calafate zu fahren. Nun verlassen wir das so überraschend ange-nehme Chile und kommen gegen 23:00 Uhr am Zielort an, wo wir in der 2. Jugendherberge noch ein günstiges Doppelzimmer bekommen.



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Sonntag, 11. Januar 2009
8.-10.1. Puerto Natales und Punta Arenas
stephanreist, 00:57h
Donnerstag: Wir sind um 14:00 Uhr in Natales und organisieren unsere nächsten Tage. Die Sonne scheint und es ist sehr warm. Dabei kommen wir schon im Ort herum, der sehr freundlich und sauber ist. Im Sommer lebt er von den Touristen und im Winter wird es dunkel und still.
Um 19:00 Uhr fahren wir durch die Grassteppe nach Punta Arenas, der südlichsten Stadt auf dem chilenischen Festland und unser südlichster Reisepunkt bei fast 54° Süd, was ungefähr der Lage Hamburgs auf der Nordhalbkugel entspricht. Dort finden wir ein schrulliges Hostal, erhalten ein Fünfbettzimmer und drehen noch eine Runde durch die Stadt. Im Santino, einer großen Bar, in der sich die finanzkräftige Jugend der Stadt trifft, trinken wir ein Bier und einen Cocktail.
Freitag: Wir machen einen Stadt- und Hafenrundgang und besuchen das kleine Meeres- und Marinemuseum, das einen Einblick in die Marinegeschichte Patagoniens bietet und einige anschauliche Exponate der allgemeinen Seefahrt beinhaltet. Ansonsten handelt es sich um eine ziemlich normale See- und Hafenstadt mit Geschäften und touristischen Einrichtungen. Zu Mittag esse ich eine Portion Nandufleisch, das es hier aus der Region gibt. Der anschließende Schiffsausflug zu den beiden Inseln Marta und Magdalena ist wirklich toll: das Schlauchboot kämpft sich über die gar nicht so hohen Wellen, wir sehen eine große Zahl von Seelöwen am Strand der Insel, wobei sich immer mehrere weibliche Tiere um ein sehr großes männliches Tier scharten, und wandern etwa eine Stunde lang über die Pinguininsel, wo die Pinguine gerade ihre Jungtiere ausgebrütet haben. Nach der Rückkehr sind wir ziemlich durchgefroren

Samstag: Ich laufe morgens zum Strand und sehe zwei große Kreuzfahrtschiffe im Hafen. Nachdem wir bei der dritten Busagentur für 14:00 Uhr zwei Plätze gebucht haben, besuchen wir das Salesianermuseum, in dem es einen Überblick über die Tier und Pflanzenwelt der Region und die Entdeckungs- bzw. Eroberungsgeschichte mit vielen Fotos von Eingeborenen gibt. Die dramatischen auch ökologischen Veränderungen zeigt eine Schautafel: Ende des 19. Jahrhunderts lebten die Menschen noch in einem nachhaltigen und ausgewogenen System mit der Natur, heute gibt es auch hier eine Übernutzung und Überbetonung der ausbeuterischen Nutzung. Natürlich hat sich dadurch der Lebensstandard deutlich verbessert. Der Kreuzfahrttourismus ist m.E. nur dadurch bedenklich, dass die Anreise nach Südamerika eben doch leider mit dem Flugzeug erfolgt. Anschließend besuchen wir den Friedhof, auf dem sehr viele monumentale Familiengrabstätten stehen und gehen in ein Chinarestaurant, wo man „Tenedor libre“ also ein Mittagsbuffet bekommt. Es gibt eine große Auswahl und auch viel Rohkost. Wir verlassen Punta Arenas und die Magellanstraße im schönsten Sonnenschein.


Um 19:00 Uhr fahren wir durch die Grassteppe nach Punta Arenas, der südlichsten Stadt auf dem chilenischen Festland und unser südlichster Reisepunkt bei fast 54° Süd, was ungefähr der Lage Hamburgs auf der Nordhalbkugel entspricht. Dort finden wir ein schrulliges Hostal, erhalten ein Fünfbettzimmer und drehen noch eine Runde durch die Stadt. Im Santino, einer großen Bar, in der sich die finanzkräftige Jugend der Stadt trifft, trinken wir ein Bier und einen Cocktail.
Freitag: Wir machen einen Stadt- und Hafenrundgang und besuchen das kleine Meeres- und Marinemuseum, das einen Einblick in die Marinegeschichte Patagoniens bietet und einige anschauliche Exponate der allgemeinen Seefahrt beinhaltet. Ansonsten handelt es sich um eine ziemlich normale See- und Hafenstadt mit Geschäften und touristischen Einrichtungen. Zu Mittag esse ich eine Portion Nandufleisch, das es hier aus der Region gibt. Der anschließende Schiffsausflug zu den beiden Inseln Marta und Magdalena ist wirklich toll: das Schlauchboot kämpft sich über die gar nicht so hohen Wellen, wir sehen eine große Zahl von Seelöwen am Strand der Insel, wobei sich immer mehrere weibliche Tiere um ein sehr großes männliches Tier scharten, und wandern etwa eine Stunde lang über die Pinguininsel, wo die Pinguine gerade ihre Jungtiere ausgebrütet haben. Nach der Rückkehr sind wir ziemlich durchgefroren

Samstag: Ich laufe morgens zum Strand und sehe zwei große Kreuzfahrtschiffe im Hafen. Nachdem wir bei der dritten Busagentur für 14:00 Uhr zwei Plätze gebucht haben, besuchen wir das Salesianermuseum, in dem es einen Überblick über die Tier und Pflanzenwelt der Region und die Entdeckungs- bzw. Eroberungsgeschichte mit vielen Fotos von Eingeborenen gibt. Die dramatischen auch ökologischen Veränderungen zeigt eine Schautafel: Ende des 19. Jahrhunderts lebten die Menschen noch in einem nachhaltigen und ausgewogenen System mit der Natur, heute gibt es auch hier eine Übernutzung und Überbetonung der ausbeuterischen Nutzung. Natürlich hat sich dadurch der Lebensstandard deutlich verbessert. Der Kreuzfahrttourismus ist m.E. nur dadurch bedenklich, dass die Anreise nach Südamerika eben doch leider mit dem Flugzeug erfolgt. Anschließend besuchen wir den Friedhof, auf dem sehr viele monumentale Familiengrabstätten stehen und gehen in ein Chinarestaurant, wo man „Tenedor libre“ also ein Mittagsbuffet bekommt. Es gibt eine große Auswahl und auch viel Rohkost. Wir verlassen Punta Arenas und die Magellanstraße im schönsten Sonnenschein.


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Donnerstag, 8. Januar 2009
5.1. – 8.1. Fährfahrt nach Puerto Natales
stephanreist, 23:18h
Montag: gemütlicher Vormittag im Hotel – Gepäckablieferung um 12:00 Uhr im Einschiffungsbüro – wir suchen mit Daniela aus Amsterdam einen Entel-Shop und kaufen noch ein paar Kleinigkeiten im Supermarkt – mein Mittagessen besteht aus Kirschstreusel und Apfelstrudel sowie einem Kaffee – um 16:00 Uhr fahren wir pünktlich ab und fahren durch den Golf von Ancud – wir teilen unsere Kabine mit Marlene und Ronald aus Bayern, die eine vierwöchige Ferientour machen – abends gibt es Pollo, aber lecker – der Spätfilm handelt von einer Freundschaft zwischen zwei Jungen, einer aus reichem Hause und einer aus den Armenvierteln, der in der Endzeit des sozialistischen Regimes von Allende spielt; die Freundschaft zerbricht zeitgleich mit dem Militärputsch
Die Vierbettkabine und auch die Kojen sind klein und es wird nachts sehr warm, aber ich schlafe gut und wache um 7:00 Uhr bei Sonnenschein auf.


Dienstag: Wir fahren durch die Schärenlandschaft. Die Kanäle werden immer schmaler. Die Berghänge sind mit Bäumen bewachsen und gelegentlich sehen wir Tiere (Pinguine, Delphine und verschiedene Vögel) und mehrere Lachsfarmen. Am Nachmittag fahren wir dann in eine weite Pazifikbucht hinaus, wo es auch ordentlichen Seegang gibt. Das Wetter ist sehr wechselhaft: Sonnenschein, Wolken, Wind und auch Regen wechseln sich ab. Wir genießen die Ruhe und das Dahingleiten, planen unsere Weiterreise und lesen. Zwischendurch gibt es verschiedene Dokumentationen über die Tiere und die Landschaften des südlichen Chiles. Auch abends und die ersten Nachtstunden lang schaukelt unser Schiff ziemlich stark.
Mittwoch: Morgenlauf auf dem leeren Autodeck der Fähre - wir sehen den tollen Film über die Wanderung der Pinguine in der Antarktis, wo sie ihre Jungen zur Welt bringen - anschließend gibt es einen Vortrag über die Gletscher in Chile – um 12:00 Uhr gehen wir in Puerto Eden mit kleinen Booten an Land und machen einen einstündigen Spaziergang um den Hafen - anschließend fahren wir noch zum größten Gletscher Südamerikas: Pio Once und trinken einen Pisco Sour mit Gletschereis – der Nachmittag vergeht in gleichmäßiger Fahrt





Donnerstag: am Morgen ist es sehr windig, aber die Landschaft ist klasse - die Bewölkung reist zwischendurch auf und wir sehen einen Regenbogen vor den Felsen – wir durchfahren noch eine Engstelle (80 m) und nähern uns unaufhaltsam dem Zielhafen




In Puerto Natales scheint die Sonne und es ist 18° warm. Wir fahren gleich noch an die Magellanstraße.
Die Vierbettkabine und auch die Kojen sind klein und es wird nachts sehr warm, aber ich schlafe gut und wache um 7:00 Uhr bei Sonnenschein auf.


Dienstag: Wir fahren durch die Schärenlandschaft. Die Kanäle werden immer schmaler. Die Berghänge sind mit Bäumen bewachsen und gelegentlich sehen wir Tiere (Pinguine, Delphine und verschiedene Vögel) und mehrere Lachsfarmen. Am Nachmittag fahren wir dann in eine weite Pazifikbucht hinaus, wo es auch ordentlichen Seegang gibt. Das Wetter ist sehr wechselhaft: Sonnenschein, Wolken, Wind und auch Regen wechseln sich ab. Wir genießen die Ruhe und das Dahingleiten, planen unsere Weiterreise und lesen. Zwischendurch gibt es verschiedene Dokumentationen über die Tiere und die Landschaften des südlichen Chiles. Auch abends und die ersten Nachtstunden lang schaukelt unser Schiff ziemlich stark.
Mittwoch: Morgenlauf auf dem leeren Autodeck der Fähre - wir sehen den tollen Film über die Wanderung der Pinguine in der Antarktis, wo sie ihre Jungen zur Welt bringen - anschließend gibt es einen Vortrag über die Gletscher in Chile – um 12:00 Uhr gehen wir in Puerto Eden mit kleinen Booten an Land und machen einen einstündigen Spaziergang um den Hafen - anschließend fahren wir noch zum größten Gletscher Südamerikas: Pio Once und trinken einen Pisco Sour mit Gletschereis – der Nachmittag vergeht in gleichmäßiger Fahrt





Donnerstag: am Morgen ist es sehr windig, aber die Landschaft ist klasse - die Bewölkung reist zwischendurch auf und wir sehen einen Regenbogen vor den Felsen – wir durchfahren noch eine Engstelle (80 m) und nähern uns unaufhaltsam dem Zielhafen




In Puerto Natales scheint die Sonne und es ist 18° warm. Wir fahren gleich noch an die Magellanstraße.
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Montag, 5. Januar 2009
2.1. – 5.1. Puerto Montt und Umgebung
stephanreist, 03:45h
Freitag: Zwischen Osorno und Purto Montt werden wir über Feldwege umgeleitet und müssen auch noch zwischendurch wenden – zum ersten Mal seit Wochen ist der Himmel dicht bewölkt - die Landschaft ist saftig grün, besteht aus Feldern und Weiden und es gibt auch verschiedene Laubbäume – die Bauernhäuser sind aus Holz gebaut und erinnern an ländliche Gebiete in Ost- oder Norddeutschland
leckerer Kaffee im Kaufhaus – im Hafen liegen zwei Kreuzfahrtschiffe: ein amerikanisches mit ca. 3000 Kreuzfahrern und die Europa - Mietung einer Camionetta – wunderschöne Fahrt an der Küste entlang bis zur Fähre nach Chiloe – bei der Überfahrt Blick auf die Meerenge, die Bucht und die schneebedeckten Vulkane in der Ferne – Fahrt durch Ancad an die Pazifikküste: Sonnenbad in den Dünen – leider sehen wir keine Pinguine in der Bucht – der Versuch, eine Abkürzung zu finden, endet in einer sehr rutschigen Sackgasse – am Abend kommen wir in Castro, dem Hauptort von Chiloe, an – Stadtrundgang und Lachsessen – wir übernachten in dem Vorgarten einer Schule – wunderbarer Sternenhimmel







samstags um 8:00 Uhr gibt es in Ancad noch kein Frühstück – wir besichtigen noch die Festung und sehen die Europa, die ihre Passagiere zum Landgang absetzt – wir finden erst mit viel Mühe aus der Stadt heraus – nach der Überfahrt fahren wir auf der Ruta 5 nach Puerto Varas – sehr touristisches Städtchen am Lago Llanquihue – Weiterfahrt am Seeufer – unser erster Versuch einen Badeplatz zu finden wird durch tieffliegende Käfer verhindert – am 2. Platz gibt es weniger und, wenn man liegt, bleiben sie weg – wir gehen im See schwimmern und haben einen tollen Blick auf den schneebedeckten Gipfel des Vulkans Osorno – später fahren wir auch noch bis auf 1450 m hinauf und genießen den Rundblick über den See und viele andere Berge



eine staubige Straße führt uns um den See nach Puerto Octay zum Abendessen und nach Frutillar, dem deutschesten Ort der gesamten Gegend – in einer südlich liegenden Bucht übernachten wir, fahren aber früh zurück


Sonntags: im Hotel am See bekommen wir ein leckeres Frühstück mit Apfelkuchen und selbstgebackenem Semmel und Vollkornbrot – alle Gäste sind aus Deutschland und die Gastgeberin spricht auch norddeutsches Deutsch – ein anwesendes Ehepaar geht mit uns aufs Schiff nach Süden – in Frutillar baut man ein großes Konzert- und Kunsthaus am See



Hotelsuche und Rückgabe des Autos –große Körperpflege - Diebstahlmeldung des Rücklichts - Strand- und Bergspaziergang in Puerto Montt – Fahrkartenabholung bei Navimag – Abendessen im Hafenviertel Angelmo: die regionale Spezialität ist eine Suppe mit Wurst, Huhn und Muscheln – gute Nacht




leckerer Kaffee im Kaufhaus – im Hafen liegen zwei Kreuzfahrtschiffe: ein amerikanisches mit ca. 3000 Kreuzfahrern und die Europa - Mietung einer Camionetta – wunderschöne Fahrt an der Küste entlang bis zur Fähre nach Chiloe – bei der Überfahrt Blick auf die Meerenge, die Bucht und die schneebedeckten Vulkane in der Ferne – Fahrt durch Ancad an die Pazifikküste: Sonnenbad in den Dünen – leider sehen wir keine Pinguine in der Bucht – der Versuch, eine Abkürzung zu finden, endet in einer sehr rutschigen Sackgasse – am Abend kommen wir in Castro, dem Hauptort von Chiloe, an – Stadtrundgang und Lachsessen – wir übernachten in dem Vorgarten einer Schule – wunderbarer Sternenhimmel







samstags um 8:00 Uhr gibt es in Ancad noch kein Frühstück – wir besichtigen noch die Festung und sehen die Europa, die ihre Passagiere zum Landgang absetzt – wir finden erst mit viel Mühe aus der Stadt heraus – nach der Überfahrt fahren wir auf der Ruta 5 nach Puerto Varas – sehr touristisches Städtchen am Lago Llanquihue – Weiterfahrt am Seeufer – unser erster Versuch einen Badeplatz zu finden wird durch tieffliegende Käfer verhindert – am 2. Platz gibt es weniger und, wenn man liegt, bleiben sie weg – wir gehen im See schwimmern und haben einen tollen Blick auf den schneebedeckten Gipfel des Vulkans Osorno – später fahren wir auch noch bis auf 1450 m hinauf und genießen den Rundblick über den See und viele andere Berge



eine staubige Straße führt uns um den See nach Puerto Octay zum Abendessen und nach Frutillar, dem deutschesten Ort der gesamten Gegend – in einer südlich liegenden Bucht übernachten wir, fahren aber früh zurück


Sonntags: im Hotel am See bekommen wir ein leckeres Frühstück mit Apfelkuchen und selbstgebackenem Semmel und Vollkornbrot – alle Gäste sind aus Deutschland und die Gastgeberin spricht auch norddeutsches Deutsch – ein anwesendes Ehepaar geht mit uns aufs Schiff nach Süden – in Frutillar baut man ein großes Konzert- und Kunsthaus am See



Hotelsuche und Rückgabe des Autos –große Körperpflege - Diebstahlmeldung des Rücklichts - Strand- und Bergspaziergang in Puerto Montt – Fahrkartenabholung bei Navimag – Abendessen im Hafenviertel Angelmo: die regionale Spezialität ist eine Suppe mit Wurst, Huhn und Muscheln – gute Nacht




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